Informationen zum Praxisablauf

Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung

 

Arztbrief / Befunde
Anamnese
Klinische Untersuchung
Durchleuchtung
Lungenfunktion
CO Diffusionsmessung
Blutgasanalyse
Allergietest
SIT – Spezifische Immuntherapie
Unspezifische Provokation
Ambulantes Schlafapnoe-Screening (Polygrafie)
Blutbild
CRP
D-Dimer
FeNO-Messung
NTproBNP
Troponin T

Weiterführende Informationen - Links


Arztbriefe / Befunde

Bei jedem Patienten, der bei mir in der Ordination war, werden seine Befunde aufgezeichnet und gespeichert.
Bei zugewiesenen Patienten (Überweisungsschein) geht automatisch ein Befundbericht an den zuweisenden Arzt.
Falls Sie ohne Überweisungsschein in meine Ordination kommen und einen Befundbericht für Ihren Hausarzt oder für sich selbst benötigen, geben Sie das bitte der Ordinationsassistentin bekannt.


Anamnese

Bei der Anamnese wird in einem Gespräch zwischen Arzt und Patient versucht, alle medizinisch wichtigen Daten zu erfragen, die für eine gezielte Diagnostik und Therapie relevant sind. Für mich als behandelnden Arzt ist das Wissen von Vorerkrankungen, Operationen, Medikamenteneinnahme und dgl. sehr wichtig. Es ist daher sinnvoll, die Namen aller Medikamente und die jeweilige Dosierung aufzuschreiben und mit relevanten Vorbefunden und Röntgenbildern in die Ordination mitzubringen.


Klinische Untersuchung

Die klinische Untersuchung umfasst bei einem Lungenfacharzt im Wesentlichen
Auskultation: mit einem Stethoskop werden die Atemgeräusche der Lunge und meistens auch die Herztöne bzw. Herzgeräusche abgehört
Perkussion: dabei werden durch Beklopfen des Oberkörpers die Schallqualitäten beurteilt
Inspektion: je nach Verdachtsdiagnose werden verschiedene Körperteile und Körperregionen speziell begutachtet, wie z. B. Form der Fingernägel, Farbe der Lippenschleimhaut, Krümmung bzw. Klopfempfindlichkeit der Wirbelsäule


Durchleuchtung

Bei einer Durchleuchtung werden mittels Röntgenstrahlen der gesamte Brustkorb und seine Organe (z. B. Lunge, Herz) auf einem Bildschirm beurteilt. Es kann dabei festgestellt werden, ob Entzündungen der Lunge, Tumore, eine Vergrößerung des Herzens, eine eingeschränkte Zwerchfellbeweglichkeit und a. m. Ursache für Ihre Beschwerden sind.
Keine Angst vor der Strahlenbelastung!
Bei den heutigen modernen Durchleuchtungsgeräten ist die Strahlenbelastung minimal. Außerdem wird eine Durchleuchtung nur bei bestimmten Fragestellungen und mit möglichst kurzer Untersuchungsdauer durchgeführt. Ergeben sich Unklarheiten, werden meistens spezielle Untersuchungen - wie z. B. eine Computertomographie des Brustkorbs - durchgeführt.


Lungenfunktion

Die Lungenfunktion oder Spirographie ist in der Ordination eines Lungenfacharztes eine der wichtigsten Untersuchungen.
Es werden mit verschiedenen Atemmanövern alle relevanten Volumina ihrer Lunge und andere Parameter erfasst. Diese Atemmanöver werden grafisch dargestellt und geben ein aussagekräftiges Bild der aktuellen Lungenleistung.
Die Spirographie dient aber auch der Verlaufskontrolle bei chronischen Lungenerkrankungen wie Asthma bronchiale oder COPD.
Weiters kann durch den Bronchospasmolysetest und eine daran anschließende neuerliche Lungenfunktionsmessung ermittelt werden, ob sich die Lungenleistung durch die Gabe eines bronchienerweiternden Medikamentes verbessern lässt.

Übrigens: Eine aussagekräftige Spiro hängt wesentlich von der guten Mitarbeit des Patienten ab und kann recht anstrengend sein.


Bei der Bodyplethysmographie wird die Lungenfunktion in einer Kabine noch genauer und auch spezieller gemessen, es werden neben anderen Parametern v. a. der Atemwegswiderstand, das intrathorakale Gasvolumen und das Residualvolumen bestimmt. Diese zeitaufwändige Untersuchung ist der "golden standard" in der Lungenfunktionsdiagnostik.


Diffusionsmessung (DLCO)

Neben der Ventilation, deren Parameter bei der Lungenfunktion gemessen werden, stellt die Diffusion der Atemgase einen weiteren und wesentlichen Baustein in der Beurteilung der Leistung einer Lunge dar. Die Messung der Diffusionskapazität lässt Rückschlüsse auf den Austausch von Sauerstoff zwischen der Lunge und den Sauerstoffträgern im Blut, also den roten Blutkörperchen (Erythrozyten) zu. Bei der Messung selbst wird Testluft eingeamtet, der eine kleine Menge an Kohlenmonoxid (CO) beigemischt wurde. Im Falle einer krankhaften Veränderung der Lunge, wie z. B. einem Lungenemphysem (häufiger Schaden durch Nikotinkonsum), einer Lungenfibrose u. a. m. ist dieser Wert eingeschränkt.

Für eine Früherkennung und Verlaufskontrolle der oben genannten und anderer Lungenkrankheiten ist diese Untersuchungstechnik mittlerweile unverzichtbar. Die Untersuchung dauert nur kurze Zeit, und die eingeatmete Testluft ist völlig unbedenklich.


Blutgasanalyse - Pulsoxymetrie

Bei einigen Krankheitsbildern ist es wichtig, den Sauerstoffgehalt Ihres Blutes zu messen.
Dafür gibt es zwei Methoden: Pulsoxymetrie und Blutgasanalyse.
Bei der Pulsoxymetrie wird nur die Sauerstoffsättigung im Blut bestimmt. Es ist eine völlig schmerzlose Messung, bei der ein Sensor auf eine Fingerkuppe geklemmt wird.
Für die Blutgasanalyse wird ein Ohrläppchen mit einer durchblutungsfördernden Salbe erwärmt, anschließend wird mit einer Lanzette Blut entnommen und daraus werden neben anderen Parametern der Sauerstoffgehalt und der Kohlendioxydgehalt bestimmt. Bei manchen Krankheitsbildern (z .B. Lungenfibrose) muss abgeklärt werden, ob auch bei Anstrengung noch genügend Sauerstoff über die Lunge aufgenommen werden kann. Daher wird in diesem Fall erst eine Messung der Blutgase in Ruhe, und danach eine zweite Messung der Blutgase nach ca. 5 Minuten leichten Radfahrens (submaximale Belastung) gemessen.


Allergietest

Ein Allergietest dient dazu festzustellen, ob Symptome wie Schnupfen, Niesreiz, Husten, Atemnot und dergl. möglicherweise die Ursache in einer Allergie haben. Gerade bei Kindern, die immer wieder unter Beschwerden dieser Art leiden, kann dieser Test nicht früh genug gemacht werden, da dem Meiden bzw. Vermeiden von Allergenen ein wesentlicher Stellenwert zukommt.
Bei dem sogenannten Pricktest werden auf beiden Unterarmen die Hauptallergene aufgetropft, und anschließend wird die Haut durch den Tropfen mit einer Lanzette geritzt und nach ca. 20 Minuten werden die Reaktionen abgelesen. Bei einer allergischen Sensibilisierung tritt an der entsprechenden Ritzstelle eine Reaktion im Sinne von Quaddelbildung ("Düberl"), Hautrötung und Juckreiz auf. In manchen Fällen müssen aber in einer weiteren Sitzung noch andere Allergene nachgetestet werden oder es wird mit einer Blutabnahme versucht, weitere Allergene zu identifizieren.
Patienten, bei denen Allergene nachgewiesen wurden, bekommen eine Allergiekarte ausgestellt.


SIT - Spezifische Immuntherapie

Bei der Spezifischen Immuntherapie oder Hyposensibilisierung wird das für allergische Symptome relevante Allergen in ansteigender Dosierung in den Oberarm injiziert.
Die "Spritzenkur" beginnt für Pollenallergiker im Herbst, also rechtzeitig vor der Allergiesaison, und wird über einen Zeitraum von 3 Jahren beim Arzt durchgeführt.
Es gibt mittlerweile aber auch Varianten der spezifischen Immuntherapie, die vom Patienten zu Hause durchgeführt werden können: die SLIT (sublinguale Immuntherapie) und die sogenannte "Gräsertablette". Man nennt diese Verabreichung von Allergenen eine orale Immunisierung.


Unspezifische Provokation

Bei dieser Untersuchung wird überprüft, ob ein Überempfindliches Bronchialsystem bzw. ein verborgenes Asthma vorliegt, d. h. ob die Bronchien auf die Inhalation von Histamin reagieren.

Auf Grund des erhöhten Zeitaufwandes wird diese Untersuchung in meiner Ordination außerhalb bzw. am Ende der Ordinationszeit durchgeführt.


Polygraphie (Abklärung eines Schlafapnoesyndroms)

Mit Schlafapnoe werden Atemstillstände während des Schlafens bezeichnet, welche die Betroffenen meist selbst nicht bemerken. Wichtige Indizien sind starkes und unregelmäßiges Schnarchen, Atempausen mit anschließendem Schnappen nach Luft und extreme Tagesmüdigkeit.
Bei Verdacht auf diese Schlafstörung werden in einer Nacht mit einem mobilen Gerät zu Hause Atembewegungen, Atempausen, Puls und Sauerstoffsättigung aufgezeichnet und so eine Vorauswahl für eine eventuell notwendige Untersuchung in einem Schlaflabor (Polysomnographie) getroffen.


Blutbild

Blutbild mit Differentialblutbild (komplettes Blutbild): Ein Blutbild zeigt im Wesentlichen, ob genügend rote Blutzellen (Sauerstoffträger) vorhanden sind und/oder ob die Zahl der weißen Blutkörperchen (Abwehrzellen) erhöht ist, d. h. ob möglicherweise ein Infekt oder eine Blutarmut (Anämie) vorliegt. Im Differentialblutbild werden u. a. die Unterformen der weißen Blutkörperchen (Leukozyten) differenziert und gezählt.


CRP

Das C-reaktive Protein ist ein wichtiger Entzündungsmarker und steigt am stärksten bei bakteriellen Infektionen an, nur mäßig bei Virusinfektionen.


D-Dimer

D-Dimere entstehen im Organismus aus Fibrinfäden beim Abbau von Blutgerinnseln. Hohe Werte können auf eine Beinvenenthrombose oder Lungenembolie hindeuten, aber auch andere Ursachen haben Ein normaler D-Dimer-Wert schließt das Vorliegen einer Thrombose (bzw. einer Thrombosekomplikation – z.B. einer Embolie) mit hoher Wahrscheinlichkeit aus.


FeNO-Messung

NO (Stickstoffmonoxid) gilt als Biomarker für Entzündungen in den Atemwegen. Die NP-Konzentration in der Ausatemluft spiegelt daher den Grad einer Entzündung in den Atemwegen wieder. Die Messung dieses Parameters dient vor allem zur Unterstützung bei der Therapieevaluierung und Verlaufsbeobachtung von asthmatischen Erkrankungen. So ermöglichen niedrige FeNO-Werte z. B. eine zeitnahe Reduktion der inhalativen Therapie.


NTproBNP

Ein normaler NTproBNP-Wert schließt das Vorliegen einer Herzinsuffizienz mit hoher Wahrscheinlichkeit aus. Erhöhte Werte sind ein Hinweis auf eine Herzmuskelschwäche. Je stärker ausgeprägt die Herzmuskelschwäche ist, umso höher sind auch die Messwerte im Blut.


TroponinT

Sind die kardialen Troponine im Blut erhöht, so ist dies ein wichtiger Hinweis auf einen Herzmuskelschaden (z. B. durch einen Herzinfarkt).


Links

www.allergenvermeidung.org
www.allergieplattform.at
www.allergiefragebogen.at
www.pollenwarndienst.at
www.rauchertelefon.at
www.gesundheit.gv.at
www.lungenunion.at
www.gesund-in-ooe.at



Ärztezentrum Traun
Kremstalstraße 20
4050 Traun
Tel: 07229 / 74191
Mail: info@lungetraun.at

 

Ordinationszeiten:

Montag:
10:00 - 15:00
Dienstag: 07:00 - 11:00
Mittwoch: 09:00 - 12:00
Donnerstag: 12:00 - 17:00
Freitag: 07:00 - 10:00


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Alle Kassen und Privat!